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Halbzeit-Résumé und Geburtstagskuchen

Mein Geburtstag ist nun genau eine Woche her und auch mein Urlaub ist bereits zur Hälfte rum, es wird also Zeit ein erstes Fazit zu fassen…
Beides ist irgendwie noch nicht so ganz nach meinen Vorstellungen verlaufen. Fangen wir mit dem Urlaub an, ich hatte eigentlich geplant mehrere Tagesausflüge zu machen, sei es mit dem Motorrad ruhig mal auch über Nacht wo hin oder auch mal einen Tag nach Holland ans Meer.. bei den bisherigen Wetterverhältnissen hatte ich bisher aber noch so gar keine Lust dazu. Nichtmal Bötchen fahren auf dem Berger See haben wir bisher geschafft -.- Für diese Woche steht aber zumindest noch ein erneuter Besuch im Movie Park an, wenn das Wetter denn bleibt wie versprochen. Drückt mir bitte die Daumen.

Aber auch mein Geburtstag verlief bedeutend ruhiger als geplant, am Mittwoch haben mein Freund und ich es uns Zuhause gemütlich gemacht und sind Nachmittags zum Chinesisch-Mongolischen Buffet hier in Gelsenkirchen gegangen. War okay, aber es kommt einfach nicht an das Buffet in Recklinghausen heran. Der Rest des Abends blieb ruhig.. etwas lebendiger wurde es dann am Freitag Abend auf der Geburtstags-Grillfeier meines Schatzi’s. War ein netter, geselliger Abend, an dem ich mal wieder feststellen musste das ich absolut keinen alkohol mehr vertrage =D

Samstag wurde dann also erstmal der Rausch ausgeschlafen und da wir erst gegen 4 Uhr morgens Zuhause waren, bin ich irgendwann mittags aufgestanden und musste mich dann beeilen die Wohnung auf Vordermann zu bringen und Kuchen zu backen. Am späten Nachmittag dann der ernüchternde Anruf: meine Gäste Anzahl wurde kurz vor knapp um die Hälfte dezimiert. Eigentlich wollten meine Eltern und mein Opa + Freundin kommen, die beiden letzteren haben dann aber kurzfristig abgesagt. Ein Glück das meine Planung dies Jahr ziemlich mies war, und ich noch nicht angefangen hatte zu backen. Geplant hatte ich nämlich meinen aller ersten Sweet Table mit Kuchen, Brownies, Cookies and Cupcakes. Dafür hatte ich sogar extra ein hübsches großes Cookie Glas und Teelichthalter gekauft…

Spontan warf ich diese Idee dann einfach über den Haufen und strich alles außer den Kuchen von meiner Liste. Für uns 4 war der allemal genug, zumal ich ja auch noch schokoladige Leckereien von Hussel besorgt hatte.Der eine Kuchen allein hielt mich aber auch so genug auf Trapp, denn es wollte einfach nichts so hinhauen wie geplant. Vor gut einem Jahr entdeckte ich im World Wide Web diesen genialen „Pig in mud“-pie und wollte ihn seither ausprobieren. Die ersten Probleme gab es dann aber schon beim Zutaten kaufen, ich brauchte ganz einfache schlichte Marzipan-Schweinchen, nachdem ich im Supermarkt nicht fündig wurde ging es nach Hussel. Dort erklärte man mir dann es sei im Moment keine Marzipan-Schweinchen Zeit O.o Wusstet ihr das es da eine bestimmte Saison für gibt???? Also ich nicht! Nun hätte ich natürlich selber welche Formen können, da hatte ich aber keine Lust mehr zu, also entschied ich mich spontan die Schweinchen gegen Quitscheentchen auszutauschen.. passen ja eh viel besser zu mir 😉

Samstag Abend machte ich mich dann also ran ans Grundgerüst meines Kuchens, dieser bildete ein schlichter Marmorkuchen nach Rezept von Dr.Oetker „Backen macht Freude“. Das Titelrezept (zumindest bei der Auflage meiner Mom) ist mein absolutes Marmor-Lieblingsrezept, bei dem ich bereits den Teig liebend gerne aus der Schüssel löffel ;). Ich ersetze lediglich den Rum immer durch Amarettosirup, da ich kein Fan von Rum im Kuchen bin.

Der Kuchen sollte später eine Kirschfüllung bekommen, also habe ich den Teig einfach in 2 Portionen geteilt und einen hellen und einen dunklen Kuchen ∅20cm gebacken. Die beiden durften über Nacht abkühlen. Am Sonntag Morgen habe ich dann erstmal ein Glas Kirschen mit Speisestärke angedickt, den hellen Kuchen zurück in die Form gegeben, Kirschfüllung drauf und dann den dunklen Kuchen oben drauf. Während die Füllung abkühlen durfte, wagte ich mich zum aller ersten Mal an eine Schokoladen Ganache, das Rezept dafür habe ich von „Sarahs Torten und Cupcakes“. Und damit fing mein Stress eigentlich erst so richtig an, die Ganache wollte und wollte einfach nicht fest werden und in weniger als 3 Stunden wollten meine Eltern schon kommen. Also kurzerhand Eltern gebeten eine Stunde später zu kommen und die Ganache in die Truhe gestellt zum festwerden. Nach einer Stunde war die Konsistenz zumindest ein bisschen dickflüssiger und ich probierte die Kitkats damit an den Kuchen zu kleben. Ich gestehe ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Ständig fiel eines der Stäbchen um, also habe ich mit der einen Hand die KitKats in Form gehalten, mit der anderen geklebt und dann ein Band drumherum gewickelt damit alles bleibt wos hinsoll. Dann noch eine dünne Schicht der Ganache auf den Kuchen gegeben und mit Quitscheentchen und Streuseln garniert. Dann ging es für den gesamten Kuchen in die Eistruhe zum festwerden.

Beim anschneiden war dann tatsächlich alles fest geworden und auch die KitKats hielten auch auf den Tellern noch fest am Kuchenrand. Im Endeffekt kann ich also sagen der Aufwand hat sich gelohnt, denn das Endergebnis hat nicht nur lecker geschmeckt (wenn auch sehr mächtig), es sah auch gar nicht mal so schlecht aus.
Oder was meint ihr?

2 comments to Halbzeit-Résumé und Geburtstagskuchen

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