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[Gelesen]Isar Vorstadt von Simone Bauer

Vor einer Weile (irgendwann Ende 2012), hatte ich euch berichtet, dass ich überraschend ein Buch erhalten habe vom UNSICHTBAR-Verlag, Isar Vorstadt von Simone Bauer. Nachdem ich es anfänglich, etwas Zweifelnd, eine Weile nur aus weiter Ferne begutachtete, da das Thema mich irgendwie so gar nicht Ansprach, habe ich es letztlich doch recht zügig gelesen und dann völlig vergessen hier darüber zu berichten. Aus diesem Grund nehme ich es einfach mal als Anfangsbuch für meine neue Rubrik hier „Gelesen“ aus meinem „Bookshelf“.

Titel: ISAR VORSTADT
Verlag: UNSICHTBAR Verlag
ISBN: 978-3-942920-16-2

Worum es in dem Buch geht… Entgegen der anfänglichen Vermutung, anhand des Klappentextes, gibt es in diesem Buch keinen tatsächlichen Protagonisten, vielmehr mehrere Personen die in einzelnen Kapiteln jeweils ihre eigene Geschichte erzählen, und alle sind irgendwie miteinander verknüpft. Charlotte Kleeblatt ist ein Klischee Möchtegern-It-Girl, wie es im Buche steht um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen geht sie über Leichen. Ihr „Anhängsel“ Theresa Held passt mit ihrer schüchtern-keuschen Art meist nicht wirklich zu dem beschrieben Szeneleben, sorgt aber öfter Mal für Überraschungen. Genauso wie ihre Schwester Bibi, die Biedermeier alle Ehre macht. Dann wäre da noch Romina Oberhausen, die nicht nur mit dem Tod ihres Bruders umgehen muss und fast an der Verwirklichung Seines Traumes kaputt geht, sondern gleichzeitig die zweite Geige im Leben eines Mannes spielt. Genau diese Affäre lockt den Szenejournalist Veith Haug an und er lässt gänzlich wenig unversucht um eine „heiße Story“ zu erlangen. Zuletzt haben wir noch Moritz Roth, Musiker, Frauenheld und großer Streitpunkt zwischen Charlotte und Theresa. Die gesamte Story spielt sich in der Münchener In-Szene ab und bedient beinahe jedes Klischee von Sexskandalen, über Alkoholexcessen und Drogenkonsum….

Ich muss gestehen, ich bin mir nach wie vor nicht sicher was ich von dem Buch halten soll. Anfänglich fiel es mir schwer es überhaupt weiter zu lesen, nicht nur die Schreibart und der ständige Wechsel der Ich-Erzähler und der Locations hat mich irritiert, vor allem aber die Protagonisten haben mich genervt. Der gesamte, beschriebene Lebensstil, ist das komplette Gegenteil von dem was mich persönlich anspricht und die ganze Zeit schwirrte in meinem Kopf umher „öffnet eure Augen ihr verwöhnten, dummen, oberflächlichen Kinder und kommt endlich auf euer Leben klar!“ Es ist einfach schwierig ein Buch zu lesen wenn man wirklich keine Person daraus leiden kann. Ich habe mich aber selber dazu gezwungen weiterzulesen und wurde dafür hin und wieder positiv überrascht und belohnt. Manche Charaktere erwachen im Laufe der Handlung tatsächlich aus ihrem Trott und werden vernünftiger, andere hingegen verstricken sich immer tiefer in Ihrem eigenen Schlammassel. Das Ende kam letztlich auch für mich überraschend und gefiel mir sogar irgendwie.
Es ist nun kein Buch das ich unbedingt noch ein Zweites Mal gelesen haben muss, aber es hat sehr wohl auch seine spannenden Momente.

Kennt ihr das Buch?

2 comments to [Gelesen]Isar Vorstadt von Simone Bauer

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